#spillmann: Medien & Kommunikation
L’Etat, c’est moi!: Der türkische Präsident Erdogan mag keine kritische Medien. Damit ist er nicht allein. Auch nicht in Europa. Denn auch in Polen oder in Ungarn ist es mit der Medienfreiheit nicht mehr gut bestellt. Europa weiss das. Und zeigt sich ratlos im Umgang mit autoritären Politikern. Meine Gedanken dazu, erstmals publiziert in der Sonntagszeitung(mehr …)
03-04-2016 | Weiterlesen
„Denken – drücken – schlucken – sprechen“: In einem aufgeheizten politischen Klima wird Sprache zu einem kardinalen Instrument der Beeinflussung von Emotionen. Provokationen sollen Aufmerksamkeit schaffen; gelingen tut dies besonders gut, wenn selbst jene, die solches Verhalten ablehnen, Teil des Resonanzkörpers werden. Mustergültig hat dies EU-Parlamentspräsident Schulz vorgemacht. Meine Gedanken dazu, erstmals publiziert in der Sonntagszeitung. (mehr …)
14-03-2016 | Weiterlesen
Mutig gedacht ist nicht schon richtig:   Drei der ganz grossen Spieler im Schweizer Medien- und Informationsmarkt wollen zusammenspannen: Swisscom, Ringier und die SRG haben ein Joint Venture für die gemeinsame digitale Vermarktung geschlossen. So weit so mutig, weil zukunftsgerichtet. Richtig ist es aber dennoch nicht, was aber nicht nur an den beteiligten Unternehmen, sondern an der Trägheit einer ganzen Branche und der Politik liegt. Meine Gedanken dazu, erstmals veröffentlicht in der Sonntagszeitung. (mehr …)
24-01-2016 | Weiterlesen
Medienfreiheit ist ein rares Gut: Zu glauben, die Medien- und Meinungsfreiheit sei überall gewährleistet wie in der Schweiz, ist mehr als blauäugig. Exemplarisch dafür, wie auch in einer verfassungsrechtlichen Demokratie Journalisten und Verlagshäuser von staatlicher und politischer Seite übel bedrängt werden, ist das Beispiel der Türkei. Das Internationale Presseinstitut in Wien (IPI), die älteste Organisation zum Schutz der Medienfreiheit weltweit, hat vor kurzem zusammen mit Partnerorganisationen das Land besucht und im Nachgang diesen Bericht veröffentlicht. (mehr …)
01-11-2015 | Weiterlesen
Moderator, Sie halten das Mikro verkehrt!: Podiumsdiskussionen geben einem Anlass Würze, sind scheinbar wenig aufwändig und kosten nicht die Welt – und sie atmen etwas den Glamour der Vorbilder im TV-Spätabendprogramm. Und genau darum sind sie so oft so schlecht. Meistens sind die Panels viel zu gross, die Teilnehmer schlecht vorbereitet und die Moderatoren überfordert. Das langweilt die Zuhörer, frustriert die Gesprächsrunde und schadet der Reputation des Veranstalters. Man kann es besser machen. (mehr …)
14-10-2015 | Weiterlesen
Die Ohren der Journalisten an die Pumpen genagelt: „Das Publikum ist von unersättlicher Neugierde erfüllt, alles zu wissen, ausser dem, was wissenswert ist. Der Journalismus, der dies weiss, erfüllt in richtiger Geschäftskenntnis dieses Verlangen. In früheren Jahrhunderten nagelte man die Ohren von Journalisten an Pumpen. Das war sehr hässlich. In unserem Jahrhundert haben die Journalisten ihre eigenen Ohren an die Schlüssellöcher genagelt. Das ist weit ärgerlicher.“ (mehr …)
19-09-2015 | Weiterlesen
Verantwortung beginnt beim Denken: Die Frage nach der Verantwortung des Menschen ist eine philosophische. Die Beantwortung eine sehr praktische. Denn wer Verantwortung einfordert, muss sie auch für sich leben. Das fängt beim Denken an.  (mehr …)
19-09-2015 | Weiterlesen
Jesus und die Journalisten: Ich wurde vor einiger Zeit gebeten, eine Rede in einem Gottesdienst zu halten, der sich der Frage nach der Wahrheit widmet. Nicht gläubig und berufsbedingt der Wahrheit gegenüber skeptisch eingestellt, habe ich mich damit schwer getan. Und entschied mich dazu, mich dem Thema über die Lüge zu nähern.

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18-09-2015 | Weiterlesen